Vorteile einer Infrarotheizung

Sieben Vorteile einer Infrarotheizung

Ob Spiegel-, Bad- oder Wandheizung – fast jede Infrarotheizung nutzt die Eigenschaften der Strahlungswärme. Diese reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern schont den eigenen Geldbeutel. Welche weiteren Vorteile Bauherren, Mieter und Immobilienbesitzer beim Einsatz einer solchen Strahlungsheizung zu erwarten haben, verraten wir hier im Überblick.

1 Gleichmäßigere Wärme und steigender Wohnkomfort

Das Prinzip der Wärmestrahlung kennen Verbraucher bereits von der Sonne. Die Infrarotstrahlen des Sonnenlichts durchdringen die Umgebungsluft und treffen auf Gebäude, Menschen oder andere Gegenstände. Diese Funktionsweise macht sich auch die Infrarotheizung zu Nutze. Mit einer hohen Abstrahlungsleistung entsteht Wärme direkt am Heizpanel. Die daraus resultierende Strahlung fungiert dabei wie eine Lichtwelle, die auf Möbel, Fenster, Böden, Decken oder den Hausbewohner trifft. Raumausstattungsgegenstände und Bausubstanzen im Eigenheim reflektieren diese erzeugte Wärme, geben sie an die Raumluft ab und sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im gesamten Wohnraum. Auch der Fußboden wird ohne Einsatz einer Fußbodenheizung angenehm warm. Gleichzeitig gewährleisten Infrarotheizungen die Erwärmung der Hauswände bis in die Ecken des Wohnraumes. Diese permanente Trockenlegung beugt unangenehmer Schimmelbildung vor. Hinzu kommt: Warme Wände strahlen warm und haben einen besseren Dämmwert. Siehe Bild:

Prinzip der Strahlungswärme
Prinzip der Strahlungswärme

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2 Ein optimales Raumklima schützt die Gesundheit

Herkömmliche Konvektionsheizkörper geben Wärme direkt an die Luft ab. Diese steigt zunächst mit hohen Temperaturen bis zur Zimmerdecke hinauf und verliert beim Absinken bis zum Fußboden immer mehr Wärmeenergie. Bekannt ist dieses Phänomen von den kalten Füßen. Siehe Bild:

Luftströme einer herkömmlichen Heizung
Luftströme einer herkömmlichen Heizung

Die Strahlungswärme einer Infrarotheizung hingegen sorgt für ein ausgewogenes und gleichmäßiges Temperaturfeld im gesamten Wohnraum und verhindert Luftzirkulationen, die Staub, Keime und Milben aufwirbeln. Aus diesem Grund schätzen Verbraucher und insbesondere Hausstauballergiker die erwärmte, aber dennoch frische Luft. Auch das Immunsystem wird gestärkt, da Infrarotstrahlen eine entzündungshemmende Wirkung haben.

3 Keine Wärmeverluste

Infrarotheizungen erzeugen die Wärme direkt im Wohnraum, direkt dort, wo sie gebraucht wird. Dort wo die Heizenergie entsteht, wird sie auch abgegeben. Damit kommt möglichst viel der gewonnenen Energie im Wohnraum an. Beim Einsatz einer elektrischen Wärmewellenheizung entstehen damit faktisch keine Wärmeverluste. Zum Vergleich: Bei einer Gas- oder Ölzentralheizung stellt der Heizkessel die notwendige Energie bereit. Dieser steht jedoch in der Regel im Heizungskeller, sodass Pumpen das erhitzte Heizwasser über die Rohrleitungen bis in die Heizkörper der oberen Wohnetagen transportieren. Dieser Vorgang führt zu Wärmequellen- und Leitungsverlusten.

4 Vielfache Einsatzmöglichkeiten – Heizung als optisches Designelement

Aufgrund ihrer flachen Heizkörperform sind Infrarotheizungen nicht nur platzsparend, sondern auch dekorativ. Auf dem Heizungsmarkt finden Sie unterschiedliche Farben, Formen und Materialien, die individuell auf den eigenen Wohnstil abgestimmt werden können. Die verschiedenen Modelle lassen sich als Glas-, Spiegel- oder Bildheizfläche an der Wand oder auch unsichtbar unter Putz (eco2heat) befestigen. Über eine besonders hochwertige Optik verfügen Heizplatten aus Granit. Wer einen einfachen Transport bevorzugt, findet in einer mobilen Standheizung das richtige Modell.

5 Einsparungen bei der Heizungsumrüstung

Der Energiemarkt ist aktuell durch Preisschwankungen für fossile Energieträger gekennzeichnet. Derzeit liegt der Strompreis bei ca. 20 – 28 Cent pro kWh. Preisanstiege für Strom bedeuten insbesondere für Besitzer von Altbauten höhere Kostenbelastungen. Aufgrund von schlechteren Dämmverhältnissen steigen der Heizenergieverbrauch und die Stromkosten. Eine Heizungsmodernisierung ist dabei in vielen Fällen nicht ohne aufwendige Baumaßnahmen möglich.

Dies zeigt der folgende Fall: Soll ein ineffizienter Nachtspeicherofen in älteren Bestandsgebäuden beispielsweise durch eine Zentralheizung ersetzt werden, sind Rohre im gesamten Haus und eine Heizverteilung zu verlegen. Hinzu kommen ein zu installierender Kessel und die Montage der Heizkörper. Die Installation einer Infrarotheizung geschieht vollkommen unabhängig von der vorliegenden Infrastruktur des Hauses. Der Montageaufwand beschränkt sich dabei auf den Anschluss an die Steckdose und der Verbindung mit dem Raumthermostat. Daher sparen modernisierungswillige Bauherren bei der Entscheidung für eine Wärmewellenheizung bares Geld bei der Anschaffung und Umrüstung.

6 Energiekosten sparen

Die Erwärmung des Mobiliars verbraucht weniger Energie als die Versorgung der Raumluft mit Wärme. Zudem nutzen Infrarotheizungen die Speicher und Rückstrahlungsfähigkeit des Gebäudes. Geringere Heiztemperaturen reichen daher bereits aus, um ein wohliges und angenehmes Temperaturniveau herzustellen. Hierüber lassen sich effektiv Heizkosten einsparen. Hinzu kommt, dass Infrarotheizungen eine geringe Anlaufphase vorweisen. Innerhalb von fünf Minuten erreichen Infrarotheizungen ihre volle Heizleistung und können immer genau dann eingesetzt werden, wenn gerade Heizenergie benötigt wird. Über Raumthermostate lässt sich jeder Raum individuell und bedarfsgerecht beheizen.

7 Umweltschutz

Die Energiewende ist auch bei der Beheizung ein Thema, das Verbraucher sowie Bund und Länder beschäftigt. Infrarotheizungen können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Besonders effizient sind Infrarotgeräte in Kombination mit Photovoltaikanlagen. Mit dieser Kombination können Hausbesitzer ihren eigenen Ökostrom auf dem Dach erzeugen, der gespeichert und zur Beheizung eingesetzt werden kann. Außerdem verbrennen Elektroheizungen kein Öl, Gas oder Holz und reduzieren somit Feinstaub und Abgase.

Ein Gastbeitrag von Kerstin Bruns von Kesselheld